Firefox - wo sind denn die Add-Ons?

  • Sun 02 May 2010
  • 13|06

Der "Fuchs" ist seit je her ein treuer Begleiter in der großen, weiten Welt des Internet.
Gestern dann ein Schock: nach dem Starten sind keine Add-Ons verfügbar und Firefox (3.6.3) sieht aus wie "Standard".
In der Liste der installierten Add-Ons ist alles noch vorhanden, allerdings teilweise ohne entsprechendes Icon. Beim Versuch, ein anderes "Theme" zu wählen passiert nichts, außer daß das Fenster einfriert und nur über den Taskmanager zu schließen ist. Was ist denn hier los?
Nach einer Weile und diversen Firefox-Profil-Backups hatte ich mich bereits mit der Alternative einer Neu-Installation abgefunden, als auf einmal in einem Forum ein schlauer Hinweis vor mir auftauchte.
Firefox speichert Informationen über die installierten Add-Ons in einigen wenigen Dateien. Und wie das so ist mit Dateien, die können schon 'mal "kaputt gehen".
Im aktuellen Profilverzeichnis von Firefox finden sich in der Tat folgende Dateien:

  • extensions.cache
  • extensions.ini
  • extensions.rdf

Findet Firefox diese Dateien beim Starten nicht, wird kurzerhand nachgeschaut, welche Erweiterungen (Add-Ons und Themes) installiert sind und die Dateien werden erstellt.

Der "Add-Ons-Rettungsplan" war also klar: Firefox beenden, die obigen Dateien löschen, Firefox neu starten.
Gesagt, getan - und... That's magic: alles funktioniert wieder!

Der "Fux" 3.5

  • Thu 09 Jul 2009
  • 23|44

Der "Fux" in Version 3.5. Eine feine Sache. Und wirklich schneller das Ding. Prima. Allerdings gibt es auch ein paar Kleinigkeiten, die - zumindest mich - ein wenig nerven:

  • Schließen des letzten Tabs beendet Firefox
  • Ist nur noch ein Tab übrig, fehlt der Schließen-Knopf

Sicher, man kann darüber diskutieren, ob sich der letzte Tab ohne Schließen-Knopf wirklich so schlecht fühlt - ich hätte ihn eben gerne wieder. Den Knopf, nicht den Tab, der ist ja da. Ach egal, so geht's:

Als erstes gewöhnen wir dem Fux das Beenden ab, wenn der letzte Tab geschlossen wird. Dazu wechseln wir mit about:config in den Konfigurations-Modus und suchen die Option browser.tabs.closeWindowWithLastTab. Wir ändern den Wert von True auf False und hoffen, daß das am Ende so aussieht:
Der Fux 3.5

Als zweites basteln wir uns für die Tabs einen Schließen-Knopf. Dazu müssen wir uns die Datei userChrome.css ein wenig genauer anschauen, bzw. editieren. Die Datei befindet sich im Verzeichnis chrome im aktuellen Profil-Verzeichnis. Wer keine Ahnung hat, wo das Profil-Verzeichnis zu finden ist, schaut kurz hier nach. Ist keine Datei userChrome.css vorhanden, aber eine, die userChrome-example.css heißt, kann diese einfach in userChrome.css kopiert und/oder umbenannt werden.

Gehen wir nun davon aus, daß wir die Datei gefunden oder erstellt und in einem Editor unserer Wahl geöffnet haben.
Folgende 2 Zeilen fügen wir nun hinzu:

  1. .tabbrowser-tabs[closebuttons="alltabs"] >
    .tabbrowser-tab >
    .tab-close-button {
      display: -moz-box !important;
    }
  2. .tabbrowser-tabs:not([closebuttons="noclose"])
    :not([closebuttons="closeatend"]) >
    .tabbrowser-tab[selected="true"] >
    .tab-close-button {
      display: -moz-box !important;
    }

Die beiden Zeilen sind hier nur der Übersichtlichkeit wegen ein paar mal umgebrochen. In "echt" schreiben wir das am besten jeweils in eine Zeile.

So, nun den Fux einmal neu gestartet und schon passt's.

Ich hab' da mal 'ne Frage

  • Tue 05 May 2009
  • 15|59

Ich habe da 'mal ein paar Fragen:

  • Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann "befriedigend" besser als "gut"?
  • Wie soll sich der Bauer verhalten, wenn seine Frau sagt: "Sieh zu, dass du Land gewinnst."
  • Was passiert, wenn man sich zweimal halbtot gelacht hat?
  • Wenn man einen Schlumpf würgt, in welcher Farbe läuft er dann an?
  • Macht man den Meeresspiegel kaputt, wenn man in See sticht?
  • Heißen Teigwaren Teigwaren, weil sie vorher Teig waren?
  • Können Stammgäste überhaupt auf einen grünen Zweig kommen?
  • Welches Shampoo hilft gegen Nikoläuse?
  • Wieso passiert immer genau so viel, wie in die Zeitung passt?
  • Können Glatzköpfe auch eine Glückssträhne haben?
  • Aus welchem Material ist eine Holz-Eisenbahn?

Kennen Sie sich da aus?

Schüchternes HTML? Nein, Trennhilfe!

  • Tue 24 Mar 2009
  • 16|26

HTML-shyIch habe wirklich keine Ahnung mehr, was ich ei­gent­lich nach­schla­gen wollte, als ich vor ge­rau­mer Zeit über das hier ge­stol­pert bin: ­.
Der erste Gedanke war: "Was ist das? Schüchternes HTML?"

Ein Blick in die HTML 4.01 Spezifikation und wir sind hoffentlich schlauer:

9.3.3 Hyphenation

In HTML, there are two types of hyphens: the plain 
hyphen and the soft hyphen. The plain hyphen should 
be interpreted by a user agent as just another character. 
The soft hyphen tells the user agent where a line break 
can occur.

Those browsers that interpret soft hyphens must observe 
the following semantics: If a line is broken at a soft 
hyphen, a hyphen character must be displayed at the end 
of the first line. If a line is not broken at a soft hyphen, 
the user agent must not display a hyphen character. 
For operations such as searching and sorting, the soft 
hyphen should always be ignored.

In HTML, the plain hyphen is represented by the "-" 
character (- or -). The soft hyphen is represented 
by the character entity reference ­ (­ or ­)

Hmm, das klingt interessant. Offenbar bekommt man hier eine ein­fache Mög­lich­keit an die Hand, das Prob­lem mit der Sil­ben­trennung in den Griff zu be­kommen. Zumindest im Block­satz ist es doch sehr un­schön, wenn zwischen einigen Wör­tern große Lücken klaffen.

Nehmen wir einmal folgenden - mehr oder weniger sinn­freien - Text mit ex­tra lan­gen Wör­tern:

Der junge und motivierte Berufsausbildungsmeisteranwärtergehilfe der Luftschiffunterstützungsgesellenvereinigung konnte die Berufsausbildungsmeisteranwärtergehilfenspezialprüfung auch mit viel Berufsausbildungsmeisteranwärtergehilfenspezialprüfungshilfe nicht auf Anhieb ablegen.

Wie befürchtet - das sieht nicht wirklich gut aus.
Schauen wir uns den gleichen Text an, nachdem wir diverse Soft-Hyphens eingefügt haben:

Der junge und motivierte Be­rufs­ausbildungs­meister­anwärter­ge­hil­fe der Luft­schiff­un­ter­stüt­zungs­ge­sellen­ver­ei­ni­gung konn­te die Be­rufs­aus­bil­dungs­mei­ster­an­wär­ter­ge­hil­fen­spe­zial­prü­fung auch mit viel Be­rufs­aus­bil­dungs­mei­ster­an­wär­ter­ge­hil­fen­spe­zial­prü­fungs­hil­fe nicht auf An­hieb ab­le­gen.

In der Tat, durch den Einsatz der Soft-Hyphens wurden die langen Wör­ter sau­ber ge­trennt. Da­durch sind nicht nur die großen Lücken zwischen ein­zel­nen Wör­tern ver­schwun­den, wir ha­ben so­gar ei­ne ganze Zei­le ge­spart.

Soweit ich das beurteilen kann, wird das ­ mitt­ler­wei­le auch von den mei­sten Browsern un­ter­stützt - viel Spaß beim Trennen!

DOS-Box - alt aber gut

  • Mon 23 Mar 2009
  • 10|45

DOS-Box Irgendwie gilt es heutzutage als "uncool", sich noch mit der guten, alten DOS-Box und di­ver­sen Batch-Befehlen auszukennen - zumindest unter Windows.
Früher hat man command.com gebootet, heute Vista oder Windows 7. Ja, so ändern sich die Zeiten - gestern kryp­tische Befehle auf schwar­zem Grund und heute "klicki-bunti."
Die Frage ist nur, wie helfen uns die schicken Ober­flächen bei nicht ganz so all­täg­lichen Aufgaben?
In der Ausgabe 06/2009 der Zeitschrift c't ist in der Rubrik "Praxis/Hotline" auf Seite 199 ein sehr instruktives Beispiel aufgeführt, welches zeigt, wie sich auf den ersten Blick komplizierte Probleme doch relativ leicht lösen lassen - und zwar in der DOS-Box.
Ein Leser möchte wissen, ob und wie es machbar ist, in einer Windows-Ein­gabe­auf­forderung alle fünf Sekunden den Befehl arp -a auf­zu­ru­fen, um zu sehen, wie Ein­trä­ge im ARP-Cache auf­tauchen und wieder ver­schwin­den.

Die Lö­sung ist ele­gant: ab Windows XP lässt sich mit Bord­mitteln dank der neuen Optionen des for-Befehls eine End­los­schlei­fe basteln:

  1. for /L %i in (0, 0, 0) do @arp -a

Mit dem Parameter /L wird der Start- und End­wert sowie die Schritt­weite der Schleife angegeben, analog zu einer for-Schlei­fe in ande­ren Programmier­spra­chen. Die Variable %i wird von 0 bis 0 hoch­ge­zählt, und zwar - und das ist der ei­gent­liche Trick - mit einer Schritt­weite von 0. Durch den voran­gestell­ten @ (Klammer­affe) wird der auf das do fol­gen­de Befehl nicht im DOS-Fenster aus­ge­geben sondern nur das Ergebnis.

So weit, so gut; jetzt fehlen nur noch die fünf Sekunden Pause, die ver­strei­chen sollen, bevor der arp-Befehl erneut auf­ge­ru­fen wird. In der UNIX-Welt gibt es dafür das sleep-Kommando, unter Windows er­folgt er­neut der Griff in die Trick­kiste. Und zwar kommt uns hier der ping-Befehl zu Hilfe. Die laut c't von Microsoft offiziell empfohlene Methode, fünf Sekunden zu ver­trödeln, sieht nämlich so aus:

  1. ping -n 6 127.0.0.1 > nul

Die Erklärung ist denkbar einfach: ping macht zwischen zwei Paketen ge­nau ei­ne Se­kun­de Pause, also schickt man sechs Ping-Pakete an das Loopback-Interface und lei­tet die Aus­gabe des ping-Befehls ins Nirvana (> nul).

Verknüpft man nun noch die beiden Befehle mit &, lau­tet die kom­plette Befehls­zeile so:

  1. for /L %i in (0, 0, 0) do @arp -a & ping -n 6 127.0.0.1 > nul

Die DOS-Box hat zwar bereits einige Jährchen auf dem Buckel, ist aber nach wie vor ein sehr praktisches und mächtiges Werkzeug.

Quelle: c't 06/2009, Rubrik "Praxis/Hotline", Seite 199

Firefox & Thunderbird - Splash!

  • Thu 19 Mar 2009
  • 09|24

Splash!Es ist wie mit kleinen Kindern. Babyfotos zeigt man eben gern. "Ach, ist der schnuckelig", "... ja, kommt denn da schon ein Zähnchen?" und so. Was aber machen beispielsweise Software-Entwickler und Programmierer, die keine Kinder haben?
Ganz einfach, sie verpassen ihrem Baby - sorry! - ihrem Programm einen "Splash Screen". Darauf steht dann auch, wie das Baby (Programm) heißt, wann es geboren wurde (Version/Build) und wer die Eltern sind (Copyright). Auch die weitere Entwicklung des Sprösslings bekommen wir mit (Updates); schlimm nur, wenn das Balg mal nicht spurt (Absturz). In besonders drastischen Fällen, kann "das liebe Kleine" dann auch mal zur Adoption freigegeben werden (Uninstall).

Jaaa, lustig. Nur was hat das alles mit Firefox und Thunderbird zu tun? Ganz einfach, die beiden haben keinen "Splash Screen".
Und jetzt? Kann man denn da gar nichts machen? Gemach, gemach. Abhilfe schafft hier ein Add-on mit dem bezeichnenden Namen - man ahnt es - Splash!
Einfach herunterladen, installieren und nach Bedarf anpassen. Beispiel-Splashs finden sich auf der Seite des Vaters (Entwicklers).

Alles noch fräsh?

  • Mon 24 Nov 2008
  • 13|55

Alles noch frisch?Da frage ich mich doch wirklich, ob noch alles ganz "fräsh" ist, bzw. ob in den diversen Marketing­abteilungen noch alle ganz frisch sind.
Ok, ich gebe es zu - ich bin in manchen Dingen doch eher altmodisch. Zum Beispiel würde ich einen bestimmten Käse am liebsten wieder so schreiben, wie er ursprünglich auch geschrieben wurde, nämlich so: Bressot - man beachte das "t" am Ende!
Liebe Strategen in den Marketingabteilungen und liebe Produkt-Titel-Erfinder: aus "Fräsh" (brrrr...) machen wir am besten ganz schnell ein echtes "Fresh" oder noch besser ein einfaches "Frisch!".
Ok, ich gebe noch etwas zu: ich habe eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie manche Leute manche Produkte aussprechen und daß sich das ganz sicher nicht so anhört, wie es gedacht ist. Na und? Dann gebt den Dingen eben keine so dumm verhunzten, scheinbar so verkaufsfördernde, hyper-hyper modisch tolle Namen sondern benennt sie so, daß man es auch als Nicht-Engländer oder Nicht-Franzose - aber z. B. als Bayer, Schwabe, Hesse oder Nord-Deutscher - ohne Probleme aussprechen kann. Punkt.

Kann man uns mieten? Man kann: rent-a-german

  • Sun 23 Nov 2008
  • 13|54

Kann man uns wirklich mieten? Kann man sich wirklich einen Deutschen mieten? Es scheint so. Das Angebot ist allerdings eher für's Ausland bestimmt. Jeder der einmal die guten Deutschen Tugenden, Fähigkeiten und Fertigkeiten live erleben oder auch nur seinen Freunden zeigen will, geht auf die Seite rent a German, wählt sein "Paket" und Kandidaten aus und bestellt.

Absurd, oder?

Jein. Denn irgendwie ist heutzutage eigentlich alles möglich, warum also nicht auch DAS.
Die Idee ist eines der Projekte des Münchner Designers Johannes Blank. Laut diesem Artikel war das Projekt "...eine Reaktion auf Erfahrungen im Ausland, bei denen er [Blank] immer wieder mit den üblichen Klischees konfrontiert wurde." Ich will hier jetzt nicht den ganzen Artikel abschreiben, es sei nur soviel gesagt: unser Ansehen im Ausland scheint gar nicht so schlecht zu sein; laut obigem Artikel sind einige (ernstgemeinte!?) Bestellungen eingegangen...

Im Internet gesucht und nichts gefunden - gibt´s das!?

  • Wed 27 Aug 2008
  • 15|05

Das es das noch gibt, verwundert schon. Man weiß, daß etwas existiert, sucht nach Details darüber im Internet und findet - eigentlich nichts.
So geschehen mit einem Song, bzw. mit Musik aus der US-Serie "Sex And The City".
In der Folge "Die Superfrau" (Staffel 3, Folge 3) ist in der Szene relativ am Anfang der Folge, als die 4 Mädels in die Sauna (steam room) gehen, die Musik im Hintergrund zu hören. Sie spielt, während Charlotte sich in ihrer Haut offenbar nicht sonderlich wohl fühlt, mit sich ringt und nach kurzer Zeit die Sauna wieder verläßt.

Es ist zum Haare raufen; es gibt gefühlte 3,17 Milliarden Seiten zur Serie, aber selbst auf der offiziellen HBO-Seite werden die Music-Credits erst ab Staffel 4 aufgeführt.
Die einzigen, eher dürftigen Angaben finden sich auf SATC Soundtrack - Music List for All Seasons und sehen so aus:

#33. 3-3 attack of the 5'10" woman

unknown song 1 (mp3 - 7 sec, 111 kB)
Scene: Charlotte consoles Carrie at Carrie's apartment.

unknown song 2 (mp3 - 6 sec, 95 kB)
Scene: The girls sit in the steam room.

"Ouverture" (Overture)
"Il Barbiere di Siviglia" (The Barber of Seville)
Rossini
featured artist: unknown
Scene: Charlotte runs to the steam room.

unknown song 4 (mp3 - 4 sec, 72 kB)
Scene: Carrie reads Natasha's letter.

Spitze! "unknown song". Das hilft.
Falls jemand mehr Informationen hat, bitte melden!

Sprit sparen, Umwelt schonen - das geht!

  • Tue 19 Aug 2008
  • 15|48

Kilometer-Rekord Na bitte, es geht doch - zumindest sind 924,8 km mit einer Tank­füllung (60 Liter) schon mal nicht schlecht. Bei den der­zeiti­gen Sprit­preisen fiel die Entschei­dung nicht sonder­lich schwer, einmal die Reich­weite eines duch Super-Kraft­stoff angetrie­benen, franzö­sischen Mittel­klasse-PKW's zu erkunden.
Mit einem Pensum von täglich 120 km Autobahn war auch der "Test-­Ablauf" schnell definiert: möglichst defensiv (rechts) fahren und brav den Sprit-­Verbrauch im Auge behalten.
Nach ein paar Tagen mit einer Autobahn-­Durch­schnitts­geschwindig­keit von ca. 110 km/h erkennt man bereits, daß Auto­fahren "jenseits der Norm" in Deutsch­land viele Vorteile haben kann:

  • Verringertes Unfallrisiko
  • Verringerte Umweltbelastung
  • Man spart Sprit und somit Geld
  • Materialschonung (durch weniger Bremsen)
  • Entspannteres Fahren

Selbstver­ständlich sollen auch die Nachteile des stress­freien, umwelt­bewußten Fahrens nicht unerwähnt bleiben:

  • Man droht durch Blicke in den Rück­spielgel beim Über­holen ob der "gegnerischen, visuellen Signale" (Licht­hupe) teilweise zu erblinden
  • Man steigert die Unkonzentriertheit und Ablenkung anderer Verkehrs­teilnehmer, da sie beim Vorbei­fahren "seltsame Gesten" machen (müssen?!)

Nach genauem und sorgsamem Abwägen der aufgezählten Vor- und Nach­teile, muß man in der Tat feststellen, daß Auto­fahren in Deutsch­land um einiges billiger, aber auch - und das ist das eigentlich wichtige - um einiges sicherer sein könnte.
Natürlich lassen sich viele (Schein-) Argumente gegen eine ange­passte Fahr­weise oder ein generelles Tempo­limit auf deutschen Auto­bahnen finden, diese dürften allerdings über­wiegend von der PS-starken Fraktion der Ober­klasse-, Geschäfts- und Miet­wagen­fahrer oder von der Auto­mobil­industrie selbst stammen.
In anderen Ländern, wie der Blick auf unsere europäischen Nachbarn zeigt, gibt es entsprechende Bestimmungen bereits seit langem. Die Richtlinien und Gesetze werden dort von der Bevölkerung scheinbar richtig verstanden und somit akzeptiert.
Selbst in den USA - im Land der unbegrenzten Mög­lichkeiten - gibt es eine Geschwindig­keits­begrenzung - und das schon seit Jahrzehnten. Sind dadurch damals alle Arbeitsplätze in der Automobil­industrie vernichtet worden? Mit Sicherheit nicht.
Warum muß also in Deutschland immer alles so kompliziert sein? Und warum gerade dann, wenn es um wichtige Themen wie Umwelt­schutz und Sicher­heit im Straßen­verkehr geht?

Bevor wir alle Angst davor haben, daß man uns etwas wegnehmen könnte oder verbieten will, sollten wir einfach erst einmal unser Hirn einschalten und nachdenken. Oder besser noch - einfach einmal ausprobieren!